Tag 3
Das verschobene Joghurt fand dann im Büro seine Bestimmung. Den ganzen Morgen drücke ich mich davor, Gedanken an das Mittagessen zu verschwenden. Soll ich doch zur gegebenen Zeit entscheiden müssen, was zu meinem in der Früh zusammengestellten Salat passen könnte.
Da steht man im Laden und hat auf den ersten Blick nur Salat vor Augen. Kommt aber nicht in Frage, da ich ja schon einen dabei habe. Also schaue ich mich ein wenig um und realisiere, dass jetzt die Zeit gekommen ist, mich näher mit der Auswahl der veganen Produkte zu beschäftigen. Es gibt ja schon ganz viel, aber einen grossen Teil davon kenne ich nicht und so fürchte ich den Hunger – es könnte ja nicht schmecken…
Hab's riskiert und bin satt geworden.
Das «Irgendein-Curry» für die Mikrowelle war essbar, aber jetzt werde ich mir doch lieber am Vorabend überlegen, was ich mir für den nächsten Tag vorbereiten kann. 
Zum Znacht hatte ich unbändige Lust auf Quittenkonfitüre. Noch Margarine mit ins Körbchen und dann ging das Bestreichen der Brötchen los.

War doch nichts mit Vorbereitung für morgen. Im Laden bin ich noch ein wenig überfordert da ich doch noch nicht weiss, welche veganen Lebensmittel es überhaupt gibt. Vielleicht kann ich mich dazu durchringen, die Regale systematischer danach abzusuchen.